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Der Besuch des russischen Erzbischofs Filofeij

Ein besonderes Ereignis war der Besuch des russischen Erzbischofs Filofeij im Altersheim.
Erzbischof Filofeij leitete von 1953 bis 1982 die russischen Gemeinden in der ehemaligen britischen Besatzungszone, zu der auch Varel gehörte. Er habe das "Bild der russischen Gemeinde in Hamburg, aber darüber hinaus der Russischen Exilkirche in Deutschland stark geprägt. Unermüdlich besuchte er die Gemeinden seines Vikariats, zu dem die Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gehörten."1

Historische Fotoaufnahmen zeigen, dass der Bischof Filofeij das Altersheim in Varel 1956 besuchte. Fotos dokumentieren den Empfang Filofeijs, ein gemeinsames Abendessen und einen Gottesdienst. Die vielen Fotos belegen, dass dieser Besuch ein besonderes Ereignis für die des Altersheims war. 

Laut dem Vareler Lokalhistoriker Holger Frerichs lebten 1955 179 Menschen im Altersheim, die dem christlich-orthodoxen Glauben angehörten. Für sie gab es - wie auch für andere konfessionelle Gruppen - eine Kapelle, in der Gottesdienste abgehalten wurden. 

  1. O. A.: Kirchen der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland, in: Orthodoxie in Deutschland.de, ohne Datierung, URL: https://www.orthodoxie-in-deutschland.de/03_textsammlung/bote_roka/kirchen_hamburg.html (abgerufen am 29.09.2025).

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von Lea Horstmann
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